Was kann ich tun, damit es mir besser geht?

Wer kann mir helfen?

Die Klinische und Gesundheitspsychologie umfasst die Diagnostik, Beratung und Behandlung von Menschen mit psychischen Leidenszuständen sowie die Krankheitsverhütung und Gesundheitsförderung.

Dabei werden je nach Fragestellung unterschiedliche, wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit überprüfte Methoden angewandt. Als Klinische und GesundheitspsychologIn unterliegt man neben hohen fachlichen Anforderungen auch der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht.

Die Diagnostik, Beratung und/oder Behandlung durch eine psychologische Fachkraft ist vor allem in Situationen anzuraten, die als belastend erlebt werden und alleine nur schwierig lösbar erscheinen. Viele Menschen suchen psychologischen Rat

  • bei psychischen Belastungen aller Art
  • in Krisen- oder Veränderungssituationen
  • in Phasen einer beruflichen oder persönlichen Neuorientierung
  • in Konfliktsituationen und bei Beziehungsschwierigkeiten
  • bei Erziehungsproblemen
  • bei Lernschwierigkeiten
  • beim Umgang mit chronischen Krankheiten u.v.m.

 

Kinder-, Jugend- und FamilienpsychologInnen sind auf Kinder und Jugendliche spezialisiert, die in unterschiedlichen Lebensbereichen (Kindergarten, Schule, Familie, Freunde etc.) Belastungen, Schwierigkeiten oder Defizite aufweisen. Bei folgenden Fragestellungen bzw. Verhaltensauffälligkeiten Ihres Kindes kann ein Gespräch mit einer Psychologin oder einem Psychologen hilfreich sein:

Wie soll ich reagieren, wenn mein Kind Verhaltensschwierigkeiten hat?

Wie gehe ich mit schulischen Problemen oder Schwierigkeiten meines Kindes im Kindergarten um? Was sind die Ursachen? Was kann ich dagegen tun?

Worauf soll ich in Trennungs- oder Scheidungssituationen besonders achten, damit mein Kind diese Erfahrungen so gut als möglich bewältigen kann?

Wenn ein Familienmitglied oder nahe/r Bekannte/r verstorben ist, wie kann ich meinem Kind in dieser schwierigen Situation helfen?

Was kann ich tun, wenn mein Kind gemobbt wird?

Wenn Eltern eine Krise (z.B. in der Partnerschaft, beruflich usw.) durchleben, wie kann ich mich selbst und mein Kind schützen?

Wie schaffe ich es, dass “etwas aus meinem Kind/meinen Kindern wird”?

Wie gehe ich in schwierigen Situationen mit meinem Kind um?

 

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist neben der Psychoanalyse die zweite große Therapieschule der Psychotherapie, jedoch handelt es sich dabei um eine völlig andere Therapieform. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass menschliches Verhalten erworben wurde und dieses wieder verlernt oder durch bessere Verhaltensweisen ergänzt werden kann. Die Verhaltenstherapie bietet den Menschen eine Hilfestellung, um Probleme zu lösen, Symptome/Belastungen zu lindern, Störungen zu heilen, sich neue Sicht- und Verhaltensweisen anzueignen und neue Ziele zu erreichen.

Probleme werden im „Hier und Jetzt“ möglichst zielgerichtet und zukunftsorientiert gelöst. Die Klienten lernen die Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen, Handlungen und ihrem Körper kennen. Persönliche Lebenskonzepte und Einstellungen fließen in die Therapie mit ein und die Therapie wird individuell auf den Klienten abgestimmt. Der Klient bekommt eine Anleitung zur Selbsthilfe. Ziel ist an Autonomie zu gewinnen und Fähigkeiten zu erwerben, das eigene Leben wirksam zu gestalten.

Die Verhaltenstherapie hat für viele Krankheitsbilder wissenschaftlich fundierte Behandlungsmodelle entwickelt: z.B.: Angstbewältigung (Panik, soziale Phobie) Behandlung von Depressionen, Zwang, Stressbewältigung, Essstörungen, chronischen Schmerzen, Somatisierungsstörung, Schlafstörung etc.

Zum Einsatz kommen dabei folgende Methoden: Angstbewältigungsstrategien, soziales Kompetenztraining, Strategien zur Problemlösung, Konfrontationsverfahre, kognitive Techniken, Verhaltensübungen, Vorstellungsübungen, Entspannungsverfahren, achtsamkeitsbasierte Ansätze, Genusstraining etc.

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